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Vereinshistorie

Auf Grund einer Initiative mehrerer Gimbsheimer Bürger, fand am 16. Januar 1967 die Gründungsversammlung in der Gaststätte Belzer statt. Man einigte sich dem Verein den Namen "Sportschützen-Verein" zu geben. Wunsch der Versammlung war es, einen Schießstand im Freien zu errichten. Bis zur Verwirklichung dieses Vorhabens einigte man sich darauf, vorläufig, mit auf Luftgewehr und Luftpistole beschränkt, den Schießbetrieb im Saal Belzer aufzunehmen. Zum Vorsitzenden des provisorischen Vorstandes wurde Herr Herbert Krebühl gewählt.
Bereits am 5. Februar 1967, wurde ein öffentliches Werbepreisschießen durchgeführt, durch dessen Erlös die finanzielle Basis geschaffen wurde, um vorgesehene Dinge anzuschaffen.
Der provisorische Vorstand beantragte die Aufnahme des Vereins in den Rheinischen Schützenbund, schuf eine Vereinssatzung und legte die 1. ordentliche Mitgliederversammlung für den 1. April 1967 fest. Nach dem die zu diesem Zeitpunk 32 Mitglieder des Vereins, auf dieser Versammlung einen Vorstand gewählte hatten, wurde der Verein, beim zuständigen Amtsgericht Worms, ins Vereinsregister eintragen.

In der Generalversammlung des Jahres 1969, wurde der Vorstand von der Mehrheit der mittlerweile über 60 Vereinsmitglieder beauftragt, die Vorplanungen für den Bau einer Schießanlage mit Vereinsheim, umzusetzen. Dem geschäftsführenden Vorstand dieser turbulenten Zeit gehörten an:
1. Vorsitzender Theo Huther
2. Vorsitzender Wolfram Muth
Schatzmeister Ernst Christ

Vorstandsmitglied Horst Ritter erstellte unter Beachtung der vom Deutschen Schützenbund herausgegebenen "Richtlinien über den Bau von Schießstandanlagen" einen Bauplan, der nicht nur Anerkennung, sondern wegen seiner durchdachten Konzeption (3 Bauabschnitte) und der Größe des Projektes Bewunderung fand.

Nachdem das von der Gemeinde, erbbaurechtlich zur Verfügung gestellte Gelände, das vormals als Schuttabladeplatz diente, entrümpelt und eingeebnet war, erfolgte nach Abschluss des Genehmigungs-verfahrens am 23. August 1970 die Grundsteinlegung.

1. Bauabschnitt: Vereinsheim und LG/LP-Stände, mit einer Kapazität von 16 Scheibenzuganlagen.
Bereits ab Herbst 1971, wenn auch provisorisch, konnten dort die Rundenwettkämpfe
Luftgewehr und Luftpistole ausgetragen werden.

2. Bauabschnitt: Pistolenstände, mit 9 Präzisionsschießständen und einer 5er-Duellanlage mit
Erweiterungsmöglichkeit um weitere 2 Duellstände.

3. Bauabschnitt: Kleinkaliberstände, für einen Endausbau von insgesamt 12 Schießständen 50m- für KK-Gewehr und Freie Pistole.


Im Rahmen eines Festaktes fand die Schießstandeinweihung in der Zeit vom 27. Mai bis 1. Juni 1975, unter der Schirmherrschaft von Ortsbürgermeister Ernst Johnson statt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein mittlerweile über 110 Mitglieder.

Zu dieser Zeit war die neue Schießanlage des SSV-Gimbsheim nicht nur die großzügigste, sondern auch die modernste im ganzen Schützenkreis. Sie war auch der südlichste Stützpunkt seiner Art des Rheinischen Schützenbundes. Fortan beteiligte sich der Verein an den Rundenwettkämpfen auch im KK-Standardgewehrschießen und KK-Pistolenschießen. Das gleiche gilt auch für die Kreismeisterschaften usw.. So wurden z.B. nicht nur verschiedene Kreismeisterschaftswettkämpfe hier ausgerichtet, sondern auch bereits 2 mal Rheinhessenmeisterschaften. Dies war erstmals 1979 und zum 25. Vereinsjubiläum, im Jahr 1992, der Fall.

Auch Bogenschießen wurde hier schon ausgeführt, dies hat sich jedoch nicht bis in die heutige Zeit fortgesetzt.

In den 80er Jahren wurde das Vorderladerschießen schwerpunktmäßig von vielen Schützen betrieben. Hervorgerufen wurde dies durch die erreichten Erfolge. Hier ist die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und Sichtungsschießen zu noch höheren Wettkämpfen zu nennen.

Wegen Modernisierung, oder anderer Gründe, wie Annäherung der Wohnbebauung der Ortgemeinde, die Umbauten erforderlich machten, hat sich die Schießanlage inzwischen umfangreich verändert.