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 | Sportprogramm |
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Deutschlands Schützenvereine sind aus Bürgerwehren hervorgegangen,die in früheren Jahrhunderten ihre Städte und Dörfer verteidigten. Heute stehen der Wettkampfsport und die Geselligkeit im Vordergrund, die ausgeprägte Heimatverbundenheit ist geblieben. In Deutschland giebt es mehr als 1,5 Millionen, weltweit 15 Millionen Schützen, die ihren Sport aktiv betreiben.
Der Schießsport ist seit 1896 olympische Disziplin, er fördert Konzentration, innere Ruhe und Genauigkeit. Zum Schießen gehören eine ruhige Hand, ein sicherer Stand und ein gutes Auge. Sportschützen können zwichen zahlreichen Disziplinen wählen ( siehe Beschreibung Disziplinen ), einige davon sind auf Kraft und Ausdauer, andere auf Reaktionsschnelligkeit ausgerichtet. Geschichtlich begann die Tradition des Schießsports nach der Erfindung des Schießpulvers im 15. Jahrhundert mit Vorderladern. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die Hinterlader, die als Vorgänger der modernen Schußwaffen gelten. Bei den Wettbewerben findet eine erste Unterteilung in die verschiedenen Waffentypen statt, je nach Art der Waffe giebt es verschiedene Wettbewerbe. Bei Meisterschaften erfolgt eine weitere Einteilung in Altersklassen: Schüler-, Jugend-,Junioren-,Schützen-, Alters und Seniorenklasse - zum Teil getrennt für Damen und Herren. Diese Meisterschaften finden jährlich statt und beginnen auf Vereinsebene mit den Vereinsmeisterschaften. Mit dem dabei erzielten Ergebniss qualifiziert man sich für die Kreismeisterschaft. Ist das hierbei erreichte Ergebniss ausreichend, folgen Bezirks-, Landes und Deutsche Meisterschaften. Im Jahresverlauf vergleichen sich die einzelnen Vereine in ihrem Schützenkreis bei den Rundenwettkämpfen.
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